Freitag, 30. September 2016

Gegenüber der Freundschaftsinsel!

Nachdem ich heute, am 29.9.2016 im Heiligensee schwimmen war, kam ich am Havelufer, gegenüber der Freunschaftsinsel, an dieser bemerkenswerten Skulptur vorbei. Unklar bleibt, was sie mir sagt, aber das macht mir nicht viel aus! 

Der Wind war angenehm: um 21.00 noch über 20 ° C, zahlreiche Menschen saßen auf den Terrassen und ließen sich Pizzen servieren, deren Durchmesser teilweise fast einen halben Meter betrug! Die Stimmung war gut, leicht getrübt durch ein allzu kreischendes, lautes Lachen. Ich fuhr also weiter!

Mittwoch, 28. September 2016

Langsamer aber stärker!

Krankheitsbedingt bin ich langsamer geworden! Was ich mir vorgenommen, kann ich so nicht mehr erreichen.

Das deprimierte mich und manche Momente dachte ich daran, keine höheren Ziele mehr zu verfolgen!

Folgendes Zitat von Lessing hilft mir:

"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt."

Allerdings schrieb Lessing in "Emilia Galotti", 1772, auch: 

"Das Wort Zufall ist Gotteslästerung; nichts unter der Sonne ist Zufall; am wenigsten das, wovon die Absicht so klar in die Augen leuchtet."

Ich glaube an den Zufall, weil der Zufall denknotwendig! 

Wer das Sein im Grunde zu erkennen sucht, wird erkennen, dass es im Feinsten nicht möglich ist zu unterscheiden, was was bewirkt, sondern ein miteinander wirkt, aus dem dann erst ein nacheinander, für das es uns möglich ist ungefähr geltende deterministische Gesetze zu erkennen. 

Nichts ist genau, alles schwingt!

Das bewirkt den Zufall!

Ich bin zwar langsamer geworden und dennoch stärker!

 

Dienstag, 27. September 2016

1. Debatte Clinton/Trump

Paul Middelhoff, Washington D.C., schreibt dazu:

"Der Auftritt des republikanischen Präsidentschaftskandidaten während der ersten TV-Debatte des Wahlkampfs erschrickt: Zwar war klar, dass Trump der Ex-Außenministerin Clinton inhaltlich nicht gewachsen ist und auch über weniger Debattenerfahrung verfügt als die Demokratin. Doch dass der zuletzt so siegessichere Immobilientycoon im Angesicht seiner Rivalin in diesem Maße in sich zusammenfallen würde, hat wohl kaum jemand erwartet. Trump hat die Debatte verloren – und das deutlich."

Das wiederum kommentiert User "switters" folgendermaßen:

"Der Auftritt erschreckt vielleicht das Publikum (Verb ist transitiv), aber ganz sicher erschrickt er nicht (Verb ist intransitiv)."

Der Autor dieses Blogs dazu:

Verben mit Akkusativobjekt, die bei Umwandlung ins Passiv zum Subjekt werden, sind transitiv:

In diesem Falle also: Das Publikum wurde (v)erschreckt durch den Auftritt des Präsidentschaftskandidaten, da der zunächst siegessichere Kandidat gleichsam in sich zusammenfiel.

"erschrecken" ist demnach hier transitiv gebraucht, denn ein "Auftritt eines Kandidaten" kann sich nicht erschrecken im Sinne von: in Schrecken geraten!.

Um sich in der Eile der journalistischen Tätigkeit derartiger Ungewissheiten zu entziehen, wäre durchaus möglich gewesen zu schreiben:

Der Auftritt des Donald Trump bestürzte! 

Das Thema der Beugung des Verbes "erschrecken" verschiebe ich damit auf eine andere Gelegenheit!

Sonntag, 25. September 2016

Die Verwirklichung Gottes und des ewigen Lebens!




Glaubensbekenntnis der Verwirklichung Gottes und des ewigen Lebens!


Das Glaubensbekenntnis der Verwirklichung Gottes und des ewigen Lebens besagt, dass Gott nicht existiert, dass Gott aber im Wesen des Seins begründet und wenn höchste Erkenntnis erlangt, verwirklicht werden wird:


Einst wird sein ewiges Leben in Liebe, Schönheit, Gerechtigkeit und Glück!

Alle Seelen, die je gelebt, werden ewig leben können in Gott!


Der Weg dorthin ist
Schmerz und Leid, Glück und Freude,
Opfer und Entbehrung, Lust und Verzückung,
Irren und Verzweiflung, einfühlen und verstehen,
Schmutz und Ekel, erhaben und schön,
ist kämpfen und erringen,
Triumpf und Niederlage,
ist Mitgefühl und Liebe!

Der tiefste Grund für Schmerz und Leid ist der Zufall, der höchste Grund für Schmerz und Leid ist die Notwendigkeit, der tiefste Grund für Glück und Freude ist zufällig, der höchste Grund für Glück und Freude ist die Erfüllung.

Solange die Liebe nicht vollkommen sein wird, nehmen Schmerz und Leid der Welt
für jede Seele stetig zu.

Indem Gott verwirklicht werden wird, wird die Summe aus Schmerz und Leid für jede Seele gleich sein und gleich werden, denn jede Seele schuldet das gleiche Maß an Schmerz und Leid!

Indem Gott verwirklicht werden wird, wird die Summe aus Glück und Freude für jede Seele gleich sein und gleich werden, denn jeder Seele ist geschuldet das gleiche Maß an Glück und Freude.

Jede Seele erlangt das volle Bewusstsein und die ganze Freiheit!


Gott existiert nicht, denn die Existenz Gottes ist nicht vereinbar mit Schmerz und Leid aus Zufall, mit  jeglicher Art der Ungerechtigkeit!

Die Verwirklichung Gottes in der Ewigkeit des Seins auszuschließen, ist aber nicht möglich!


Aus dem Zusammenwirken von Zufall und Gesetzmäßigkeit ergibt sich die Evolution des Universums.

Nichts ist sinnlos, alles ist mit allem verbunden.

Durch Evolution in der Ewigkeit des Seins und den Willen dazu kann Gott verwirklicht werden, wird Gott verwirklicht werden!

In der Ewigkeit des Seins wird Gott sicher verwirklicht werden!



Die Schwingungen zwischen
richtig und falsch
bilden den Weg
auf dem jede Seele
ihr vergängliches Leben lebt!

Nicht die Erde,
nicht die Menschen,
werden einst vollkommen sein,
das All und jede Seele,
die es will,
werden ewig
und
Gottes-Seele sein!

Die Verwirklichung Gottes ist das tiefste und das höchste Seinsgesetz, ist Sinn und Ziel des Universums, seiner Geschichte, ihres Kämpfens und Strebens, ist Sinn und Ziel von Sein und Leben!


Die Lehre der Verwirklichung Gottes und des ewigen Lebens leitet sich unter anderem ab aus dem Ursprung der Welt, dem Entgegenwirken von evoluierendem Leben und dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik, den spontanen Prozessen und Ereignissen im Universum, den Beschränkungen der Naturgesetze!

Bis zur Verwirklichung Gottes bleibt alle Erkenntnis beschränkt und unvollkommen. Erst durch die Verwirklichung Gottes wird allumfassende, ewige Wahrheit möglich und erlangt!


Solange die Liebe nicht vollkommen sein wird, bleibt alles Leben vergänglich, solange bis das Fließgleichgewicht geschaffen aus spontanen und bewährten Prozessen und Ereignissen, über die Naturgesetze hinaus, des die Welt erfüllenden vollkommenen Seins!

Einst wird sein Vollkommenheit in Schönheit, Glück, Gerechtigkeit und Liebe.

Alle Seelen werden ewig leben können in Gott!



Dies ist die Essenz und Bekenntnis meines Glaubens!

Mittwoch, 21. September 2016

Gottesbeweis nach Heinrich Böll

"Der Mensch ist ja ein Gottesbeweis. Ich meine die Tatsache, dass wir eigentlich wissen – auch wenn wir es nicht zugeben -, dass wir hier auf der Erde nicht zu Hause sind, nicht ganz zu Hause. Dass wir also noch wo anders hingehören und wo anders herkommen. Ich kann mir keinen Menschen vorstellen, der sich nicht – jedenfalls zeitweise, stundenweise, tageweise oder auch nur augenblickweise – klar darüber wird, dass er nicht ganz auf diese Erde gehört.", so Heinrich Böll nach Karl Josef Kuschel in "Weil wir uns auf dieser Welt nicht ganz zu Hause fühlen"!

Ich hätte Heinrich Böll gefragt: Wenn wir wissen, dass wir auch noch "wo anders hingehören", woher wissen wir denn, dass es Gott sein wird? 

Warum nicht Satan?

 

Montag, 19. September 2016

Heinrich Heine über die Religion!

"In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. – Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen." Quelle!

Anmerkungen von mir:

Es ist fast nie so dunkel, dass man gar nichts mehr sieht!

Dass den Religionen mittlerweile erneut ein höherer Stellenwert in Moral und Politik zugebilligt wird, kann bedeuten, dass die Zeiten wieder dunkler werden.

 

Sonntag, 18. September 2016

"Die Perle der Perlen"

Thomas Mann nannte es die "Perle der Perlen": das Gedicht "Mondnacht" von Joseph von Eichendorff!

Die Lyrikerin Ulla Hahn fand, innere und äußere Landschaft verschmölzen miteinander, Theodor W. Adorno "als wäre es mit einem Bogenstrich gespielt".

Eine Interpretation des Autors dieses Blogs geht so:

video