Mittwoch, 30. November 2016

Die Bertelsmann-Stiftung hat festgestellt

dass die Angst vor der Globalisierung Rechtspopulisten stärke, so heute Zeit-online in einer Artikel-Überschrift!

Interessant beispielsweise folgende Aussage:

"Nach dem Brexit-Votum leben in Großbritannien mit 64 Prozent EU-weit die meisten Globalisierungsoptimisten."

Erstarkter Nationalismus und Befürwortung der Globalisierung  Hand in Hand, laut Bertelsmann-Studie, in Großbritannien, was Rückschlüsse auf die Qualität der Studie zuläßt.

Wie sieht ein Kommentator des österreichischen Standard den Globalisierungsdiskurs?

Quelle: derStandard


Werfen wir nun einen Blick nach Italien!

Das "Handelsblatt" meldet:

"Big Macs am Domplatz von Florenz? Der Bürgermeister der italienischen Stadt will das verhindern und verweigert dem US-Unternehmen eine Filiale am Piazza del Duomo. Nun zieht die Fastfoodkette vor Gericht."

Mac Donalds möchte Schadensersatz für entgangenen Gewinn oder eben doch eine Filiale vor dem Dom! 

Derartige Konfrontationen nicht nur in Florenz:

"Das US-Unternehmen hat auch in Rom Probleme, wo der Konzern ein Restaurant unweit des Petersplatzes eröffnen will. Die Fast-Food-Kette hatte die Räume vom Vatikan angemietet, was auch einige Kardinäle aufgebracht hatte."

Globalisierungsalltag!

Vielleicht gibt es demnächst noch eine Bertelsmann-Studie, welche Medikamente am geeignetesten, um eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zu ertragen

Dienstag, 29. November 2016

Hölderlin und die Unsterblichkeit!

"Da steh ich auf dem Hügel, und schau umher,
Wie alles auflebt, alles empor sich dehnt,
Und Hain und Flur, und Tal, und Hügel
Jauchzet im herrlichen Morgenstrahle.
...
Jetzt jauchzt die Erde, feiert im Perlenschmuck
Den Sieg des Tages über das Graun der Nacht –
...
O ihr seid schön, ihr herrliche Schöpfungen!
Geschmückt mit Perlen blitzet das Blumenfeld;
Doch schöner ist des Menschen Seele,
Wenn sie von euch sich zu Gott erhebet.
...
Und meine Seele – wo ist dein Stachel, Tod? 

O beugt euch, Felsen! neiget euch ehrfurchtsvoll,
Ihr stolze Eichen! – hörts und beugt euch!
Ewig ist, ewig des Menschen Seele.

...
O du Entzücken meiner Unsterblichkeit!
... du stärkest mich!
Daß ich nicht sinke, in dem Graun der
Großen Vernichtungen nicht versinke.

... fühle dich ganz, o Mensch!
Da wirst du jauchzen: Wo ist dein Stachel, Tod?
Dann ewig ist sie – tönt es nach, ihr
Harfen des Himmels, des Menschen Seele.

O Seele! jetzt schon bist du so wundervoll!
Wer denkt dich aus? daß, wann du zu Gott dich nahst,
Erhabne, mir im Auge blinket
Deine Erhabenheit...

Und weg ihr Zweifel! quälendes Seelengift!
Hinweg! der Seele Jubel ist Ewigkeit! –
Und ist ers nicht, so mag noch heute
Tod und Verderben des Lebens große

Gesetze niedertrümmern, so mag der Sohn
In seinem Elend Vater und Mutterherz
Durchbohren, ...
 
... so mag das Mitleid
Zu Tigern fliehn, zu Schlangen Gerechtigkeit,
...
Doch nein! der Seele Jubel ist Ewigkeit!
Jehova sprachs! ihr Jubel ist Ewigkeit!
Sein Wort ist ewig, wie sein Name,
Ewig ist, ewig des Menschen Seele.

So singt ihn nach, ihr Menschengeschlechte! nach,
Myriaden Seelen singet den Jubel nach –
Ich glaube meinem Gott, und schau in
Himmelsentzückungen meine Größe."

Friedrich Hölderlin, "Die Unsterblichkeit der Seele"


Gott existiert nicht! 

und der Zweifel quält, das Seelengift, zertrümmern Tod und Verderben, durchbohrt der Sohn Vater und Mutterherz, flieht Mitleid zu Tigern, zu Schlangen die Gerechtigkeit!

In der Ewigkeit des Seins aber 

wird Gott verwirklicht werden!

Gerhard Stenkamp

Montag, 28. November 2016

Erneuerbare Energien

Die Menschheit retten mit erneuerbaren Energien, genauer: mit Verfahren, die kein Kohlendioxid an die Atmosphäre abgeben und uns auf nachhaltige Weise Energie zur Verfügung stellen!

Wie weit sind wir bei diesem Vorhaben?

20 Prozent oder schon weiter?

Quelle: Hier!
Wir nutzen also jährlich mehr Energie (bis auf das Jahr der Finanzkrise),

von der gesamten Energie, die wir konsumieren,

stammen nach über 20 Jahren weltweiter Anstrengungen inzwischen (ohne Wasserkraft, blau)

2,8 % aus erneuerbaren Energien!

Bis zum Jahre 2050 hat man zukünftigen Regierungen auferlegt, dass dann 

Öl (grün), Gas (rot) und Kohle (grau) auf Null runtergefahren sind!

Wir haben ja schließlich schon einmal den Anfang gemacht!

Der Klimaholocaust: ein Indizienbeweis!

Samstag, 26. November 2016

Im Meer, allein!

eigene Aufnahme!


Über mir die Sonne
und schwimme ich
nach Westen,
hoffend
das Schiff,
vielleicht auch meinen Baum zu sehen!

Die Sonnenstrahlen, die am Morgen
mein nasses Haar beschienen
beginnen mich zu blenden!

Beruhigen muss ich mich,
versuchen,
sprechen Hölderlin:

"Mit gelben Birnen hänget
und voll mit wilden Rosen
das Land in den See!
Ihr holden Schwäne!"

muss schwimmen, schwimmen

"taucht ihr das Haupt
ins heilig nüchterne Wasser!"

Noch immer nichts!
Die Kraft läßt nach!

"Weh mir,
wo nehm ich,
wenn es Winter ist,
die Blumen und ...

Schatten der Erde!

Mauern stehn,
sprachlos und kalt,
im Winde
klirren die Fahnen!"

Muss diese Nacht
noch überleben?

Ich weiß
es nicht!

Jenseits und diesseits der Erfahrungen

Wir sollten davon ausgehen, dass jenseits unserer Erfahrungen die Welt viel umfassender als wir ahnen.

Die Evolution ist mit-wesentlich Geschichte der Erfahrungserweiterung!

Das, was heute jenseits unserer Erfahrungsmöglichkeiten, ist in einigen Fällen schon bald alltäglich, in vielen Fällen Zukunftsaufgabe.

Ein Beispiel: 

Einen Blick in den Magen eines lebenden Menschen oder sonstigen Lebewesens werfen zu können, war jahrtausendelang nicht möglich, heute ist es durch sachkundige Ärzte ausgeführt, gängige Praxis.

Und nützlich!

Wer keine Scheu vor Bildern ins Innere des menschlichen Körpers hat, dem seien die beiden Videos auf der hier verlinkten Webseite empfohlen! 

Beeindruckend!

Donnerstag, 24. November 2016

Der Martin-Gropius-Bau, Berlin


Dieses Foto stammt von A.Savin  siehe hier!


Auch ich nahm Fotos.

Unter anderem folgende:







Zur Erläuterung sei angemerkt, dass Menschen mir in meinem persönlichen Umfeld künstlerische Begabung eher absprechen als gegenteilig! 

Das ändert aber kaum etwas daran, dass ich mit den von mir gemachten Fotos durchaus zufrieden, da mir zur Erinnerung an einen interessanten Tag im Martin-Gropius-Bau Berlins!

Mittwoch, 23. November 2016

An den Grenzen des Seins!

Allein wer an den Grenzen
des Seins
zum Nichts,

wo Nietzsches letzte Krähen
im Schnee
auf und davon geflogen,

dem öffnet sich,
der tiefste 
und 
der höchste 
Blick

mit kaltem, warmen Schauer!

Dienstag, 22. November 2016

Heiko Maas: billiger als gedacht!

Quelle: zeit-online


Heiko Maas "as a bargain buy"!

Ich persönlich habe mich zwar gegen einen Kauf entschieden, da die zahlreichen negativen Kundenbewertungen mich abgeschreckt, aber für einen Bundesminister, finde ich, ist der Preis in keinem Fall zu hoch. 

Letztlich ist es aber dann doch nicht der Preis allein: Die Relation Preis und Leistung muss ebenfalls stimmen.

Guten Tag!

Montag, 21. November 2016

Experte auf Abwegen?

Beim Klimawandel reden viele mit! 

"Gestern war es ungewöhnlich warm, ob das schon der Klimawandel ist?" heisst es inzwischen nicht selten beim Bäcker oder auf den After-Work-Parties!

Wenn die Antwort dann lautet, die Großmutter berichte erheblich anderes als der nach Uruguay ausgewanderte Sohn der Nachbarn, ist das meistens ein freundlicher Wink, das Thema zu wechseln.

Ganz anders Professor Volker Mosbrugger. Er hat sich nicht nur am Interview bei "FAZ-net" mit der Überschrift "Ein Limit von zwei Grad Erwärmung ist praktisch Unsinn" beteiligt, nein, er hat der FAZ sogar ein Interview gewährt, das überschrieben ist mit:

"Wir sind Menschen und handeln wie Aasfresser"!  

Der Leser vergegenwärtige sich: Professor Volker Mosbrugger ist Paläontologe, Hochschullehrer, Generaldirektor, Träger des Leibniz-Preises, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für die Grube Messel, Inhaber der Ehrendoktorwürde der Universität Claude Bernard Lyon, Ehrenprofessor der Universität Jilin in China, Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften,

vergleicht aber selbstkritisch wie anklagend sein Handeln und vermutlich das des Menschen allgemein mit dem des Aasfressers! 

Ein Beispiel nicht untypischen Aasfresserverhaltens ist unter diesem link zu finden, ein Filmausschnitt aus "Impala Feast at Kruger National Park"!

Professor Mosbrugger behauptet weiter:

"Das Klima ist vergleichsweise leicht verständlich, ein physikalischer Prozess mit ein bisschen Chemie und Biologie."

Ich persönlich sehe das anders!

Professor Mosbrugger führt beispielsweise zum Thema Klima aus, im Miozän sei die Kohlendioxidkonzentration mehr oder weniger konstant gewesen, es habe aber dennoch ein Wärmeoptimum und dann eine langsame Abkühlung gegeben!

Ich vermute, aller Wertschätzung zum Trotz, dass Herr Professor Mosbrugger die Fachliteratur zu dem Thema nicht ausreichend gründlich studiert! 

Frau Aradhna Tripati leitet eine Arbeitsgruppe, die den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre bis zurück in die Vergangenheit von 20 Millionen Jahren ermittelt hat.

In einer der Studien, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und mit der umfangreiche Daten zum Kohlendioxidgehalt erforscht wurden, heisst es im Abstract:

"The carbon dioxide (CO2) content of the atmosphere has varied cyclically between ~180 and ~280 parts per million by volume over the past 800,000 years, closely coupled with temperature and sea level. For earlier periods in Earth’s history, the partial pressure of CO2 (pCO2) is much less certain, and the relation between pCO2 and climate remains poorly constrained. We use boron/calcium ratios in foraminifera to estimate pCO2 during major climate transitions of the past 20 million years. During the Middle Miocene, when temperatures were ~3° to 6°C warmer and sea level was 25 to 40 meters higher than at present, pCO2 appears to have been similar to modern levels. Decreases in pCO2 were apparently synchronous with major episodes of glacial expansion during the Middle Miocene (~14 to 10 million years ago) and Late Pliocene (~3.3 to 2.4 million years ago)."

Bei einem Kohlendioxid-Gehalt von 400 ppmv, dem Wert, den wir heute verzeichnen und der schon 2020 bei 410 liegen wird, war in der Vergangenheit die Durchschnittstemperatur 3 - 6 Grad höher, der Meeresspiegel, je nachdem ob mehr oder weniger Kohlendioxid, 25 - 40 Meter höher als heute, "es gab keine permanente Meereisdecke in der Arktis und sehr wenig Eis in Grönland und der Antarktis" so Frau Tripati

Indem der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre zurückging, konnte sich das Eis stärker ausbilden und schließlich in die erdgeschichtliche Phase übergehen, in der der Mensch sich entwickelte!

Wir steigern heute den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre, wirksam sind zudem weitere Treibhausgase wie Methan, so dass der strahlungswirksame Wert bei 485 ppm, höher als im Miozän, als die Temperaturen 3 bis 6 Grad höher als heute!

Eine Perspektive, diese katastrophale Entwicklung zu stoppen oder gar zu reduzieren, gibt es trotz aller Konferenzen und Beschlüsse nicht. 

Wir leben im Zeitalter des Klimaholocaustes!

Wir sind moralisch mindestens so verantwortlich, weltweit,
wie die Deutschen im 3. Reich!  




Samstag, 19. November 2016

Offener Brief an Professor Hüttl



Offener Brief an Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl
Leitung Wissenschaftlicher Vorstand

Helmholtz-Zentrum Potsdam
Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ



Sehr geehrter Professor Hüttl!

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Themenkomplex Klima. In diesem Zusammenhang bin ich auf ein Interview mit Ihnen sowie Karin Lochte und Volker Mosbrugger auf „faz.net“ gestoßen mit der Überschrift: „Ein Limit von zwei Grad Erwärmung ist praktisch Unsinn“.

Darin erklären sie unter anderem: „Wir werden irgendwann tollen Rieslinganbau in Dänemark haben …“. „Wärmephasen waren nicht immer katastrophal. Sie haben auch zur Artenvielfalt beigetragen.“ „Wir sind außergewöhnlich anpassungsfähig.“ Die Zwei-Grad-Grenze sei aus geowissenschaftlicher Sicht „nicht haltbar“.

Meine Frage an Sie, Herr Professor Hüttl: Über welche Informationen verfügen Sie, die sicherstellen, dass ein Überschreiten der Zwei-Grad-Grenze mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kaskade von Folgeereignissen auslöst, deren wichtigste neben anderen sind: die Verminderung des Gesamtrückstrahlvermögens der Erdoberfläche, das sich beschleunigende Auftauen des Permafrostbodens und also Freisetzung zunehmender Mengen Methans, das  sich beschleunigende Ausgasen der Methanhydrate in den Schelfregionen der Weltmeere, eine Kaskade von Folgewirkungen, die vergleichbar der Wirkung eines brennenden Streichholzes im ausgetrockneten Wald.

Die Erde hat auch ohne menschliches Zutun klimatische Extremereignisse hervorgebracht, die  viele Millionen Tier- und Pflanzenarten ausgerottet haben. Die Erde ist nicht nur der Menschheit umsorgende „Mutter“, Medea ist allgegenwärtig, die „Gräuelbefleckte“ nach Euripides und wir spielen ihr in die Hand, wir verwirklichen das Tragödienspiel?

In dem Artikel auf „FAZ-net“ ist an keiner Stelle die Sprache davon, dass mit hoher Sicherheit jenseits der 2-Grad weltweiter durchschnittlicher Temperaturerhöhung ein Ausgasen des Permafrostbodens und ein Ausgasen der Methanhydrate ausgeschlossen werden kann, sondern es ist die Rede von Weinanbau in den Breiten Dänemarks, was dionysische Freuden assoziiert statt des aus meiner Sicht angebrachten Erzitterns!

450 ppm CO2e in der Atmosphäre wird seitens unter anderem der EU als Grenzmarke vorgegeben, die langfristig nicht überschritten werden darf, damit die Durchschnittstemperatur nicht stärker als 2 ° C steigt, real aber haben wir für 2015 schon 485 ppm CO2e Treibhausgase in der Atmosphäre!

Ist das doch nicht von bedeutender Relevanz, ist es übertrieben, das Streichholz zu fürchten, da der Wald sich gar nicht entzünden lässt, denn er ist gesättigt mit Feuchtigkeit?

Ihr Beitrag auf der „FAZ-online“ nimmt sicher vielen Lesern des Artikels die Angst, denn Klimakonstanz habe es nie gegeben und kann es nicht geben und in den Worten ihrer Kollegin Karin Lochte: „Klimawandel ist ja per se nicht schlecht.“

In einem Audio-Beitrag über ihre Arbeit am Geoforschungszentrum Potsdam führen Sie aus, eine Reduktion des Kohlendioxidausstoßes sei zwar wünschenswert, aber sie „passiere einfach nicht“ und wiederholen das noch einmal, deswegen müsse man sich „anpassen“ oder anzupassen versuchen!

In dem Zusammenhang verweisen sie auch auf die Warmzeit vor unserer jetzigen Warmzeit, die Eem-Warmzeit, 126 000 bis 115 000! Es war wärmer, der Meeresspiegel höher, er reichte in den Niederlanden bis Amersfoort an den dortigen Fluss Eem.

Wie sieht eine zukünftige Anpassung an eine derartige Entwicklung aus? Amsterdam räumen! Bangladesch, das Nildelta, alle weiteren großen Flussdeltas und Millionenstädte in Meeresnähe, Richtung Berge ziehen, ansonsten aber geht das Leben seinen gewohnten Gang?

„Neuere Arbeiten deuten darauf hin, dass es global lediglich um wenige zehntel Grad wärmer war als heute.“ – zu Zeiten der Eem-Warmzeit! Der Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre betrug damals etwa 280 ppm CO2, der Anteil an Treibhausgasen war wesentlich geringer als heute. Die Auslöser der Eem-Warmzeit waren Milanković -Faktoren, die zu wärmeren Sommern auf der Nordhalbkugel führten mit entsprechenden Folgen für die Eisbedeckung der Nordhalbkugel.

Heute haben wir einen wesentlich verstärkten Strahlungsantrieb aufgrund höherer Treibhausgaskonzentrationen: Uns wird deutlich stärker eingeheizt, weltweit, als zu Zeiten der Eem-Warmzeit und dieses verstärkte Einheizen nimmt weiter zu, 2050 sind 2 ° Celsius durchaus möglich und was dann geschieht, können wir eher vermuten als wissen, aber es wird fürchterlich sein, behaupte ich!

Daher wiederhole ich meine Frage an Sie, geehrter Professor Hüttl: Was lässt Sie glauben, dass die Methanhydrate nicht massiv ausgasen werden, die Permafrostböden Sibiriens, Kanadas und Alaskas nicht ausgasen werden, was lässt sie glauben, dass die dann folgende Kaskade an Beschleunigungen nicht wie ein gigantischer Weltenbrand über die zukünftige Menschheit hinwegfegen wird, weil wir mangels Verantwortung und aus Gleichgültigkeit, mangels Selbstbeherrschung und aus Gier die Katastrophe zündeten. Unser Maß des Treibhausgasausstoßes, den wir zurückzudrängen vorgeben, aber faktisch es nicht tun, ist dazu sicher in der Lage.

Über welche Informationen und über welche Sicherheit verfügen Sie, dass es nicht zum Weltenbrand kommen wird?

Eine Antwort Ihrerseits werde ich in jedem Falle unmittelbar auf meinem Blog veröffentlichen!

Wenn Sie über derartige Informationen nicht verfügen, möchte ich Sie bitten, nicht mehr von Klimawandel zu sprechen, sondern von

 Klimakatastrophe!

Ich persönlich nenne das, was geschieht, das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte,  ich nenne es den

Klimaholocaust!    




Frau Merkel: Kanzlerinnenkandidatur und China!


Frau Merkel, Bundeskanzlerin Deutschlands, plant für morgen im Konrad-Adenauer-Haus ihre erneute Kanzlerinnen-Kandidatur bekannt zu geben und zudem - sensationell wie hochbrisant - 

die Forderung an Chinas Parteiführung, die Chinesische Mauer - 萬里長城 - abzureißen!

Deutsche Bauunternehmen stellen das dafür erforderliche Equipment auf Kosten der Bundesregierung zur Verfügung!

Frau Merkel möchte mit diesem symbolischen Akt bestätigen, dass Grenzen anachronistisch und reaktionär, die chinesische Mauer sei das weltweit bekannteste Symbol, um zu beweisen, dass Grenzen weder geschützt werden können noch sollen, denn nicht Abschottung führe zum Ziel sondern "Offenheit für die globalen Herausforderungen unserer Zeit", so Frau Merkel zu unserem Sonderkorrespondenten!

Von chinesischer Seite liegt bisher noch keine offizielle Stellungnahme vor!

"Modernisierungsverlierer"

Aus "Spiegel-online":

"Im Antragstext heißt es ausdrücklich, dass man auch um diejenigen werben wolle, "die sich als Modernisierungsverlierer sehen und derzeit noch bei populistischen Parteien von rechts und links ihre Zuflucht suchen"."

Manchmal ist es klüger, mit der eigenen Abschätzung anderer Mitmenschen etwas zurückhaltender zu sein, da ansonsten die Werbungsversuche sich ins Gegenteil zu wenden vermögen!

Dienstag, 15. November 2016

Klimaholocaust in Wortbildern erklärt

Ich möchte jedem helfen, sich keine Illusionen zu machen, wie das gemeinhin üblich!

Daher nennt man die Art, wie ich aufkläre, auch "Alarmismus", "Panikmache", eventuell "Hetze", während umgekehrt ich jene, die mich so beschimpfen, "Klima-Nazis" nennen könnte, falls ich beschimpft, es aber vermeide, da eher friedlich und es vorziehe aufzurufen zur Revolution gegen Borniertheit und Selbsttäuschung, zum Widerstand gegen das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte!

Wir nehmen also einen Kochtopf! Den größten, den wir haben und füllen diesen mit kaltem Leitungswasser, stellen ihn auf eine elektrisch betriebene Herdplatte und stellen diese nun an. Zunächst die geringste Leistung, warten 2 Minuten und stellen fest, dass wir praktisch keine Temperaturerhöhung des Wassers im Kochtopf feststellen, obwohl wir durchaus wissen, dass Energie ins Wasser übergegangen sein muss, denn ein Cerankochfeld beispielsweise wird rot, wenn wir es auf Betrieb stellen.

Nun erhöhen wir die Leistung der Kochplatte etwas und langsam, ganz langsam stellen wir fest, dass das Wasser wärmer geworden, an einigen Stellen, wenn wir es verwirbeln, dieser Effekt aber erneut praktisch kaum noch feststellbar. 

Wir erhöhen die Leistung der Kochplatte erneut. AH! Jetzt ist es deutlich zu spüren, überall, sehr angenehm. 

Wir heizen weiter, noch deutlicher, noch angenehmer.

Wir erhöhen die Leistung der Kochplatte noch einmal, so, jetzt ist gut, das reicht, zurück auf AUS!

Und hier kommt der Klimaholocaust ins Spiel: Wir können nicht zurück auf aus: Ohne dass wir es wollen, wird nicht nur weiter geheizt, denn die Kochplatte hat die gesamte Zeit eine Temperatur gehabt, die deutlich über der Wassertemperatur und solange fließt ein Energiestrom von der Platte zum Wasser, bis das Wasser die Temperatur der Platte angenommen, Nein, die Kochplatte steigert sogar noch ihre Leistung!

Wenn wir uns die Erde als diesen Kochtopf vorstellen, liegt es auf der Hand, sehr, sehr vorsichtig  sein zu müssen mit dem Einheizen, wenn wir den Temperaturregler nur in eine Richtung bewegen können, nämlich nur nach oben!

Dass wir solange nichts merken beziehungsweise es zwischenzeitlich sogar als angenehm empfinden, liegt daran, dass wir die Endtemperatur noch nicht kennen.

Viele helfen sich bei der Vorstellung des Klimaholocaustes damit, dass sie das Ende selbst nicht erfahren werden, da bis dahin verstorben.

Allerdings: Versorgungskrisen vielfältiger Art und Millionen Menschen auf der Flucht, das gibt es schon heute und wird nicht weniger sondern Jahr für Jahr mehr!

Der Klimaholocaust geht jede und jeden an, der wenigstens dann und wann einen Hauch Anstand gepaart mit Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit erfahren möchte! Und kein Leben der Selbstlüge führen möchte!